Innere Medizin und Diagnostik

Wenn ein Tier frisst und trotzdem abnimmt, mehr trinkt als sonst, erbricht oder einfach „nicht richtig da“ ist, steht am Anfang kein Medikament, sondern eine Frage: Was genau ist los? Diese Frage beantworten wir mit einer strukturierten Untersuchung – und in den allermeisten Fällen bekommen Sie die Antwort noch im selben Termin.

Labordiagnostik im eigenen Haus

Unser Praxislabor liefert Blutbild, Organwerte, Elektrolyte und Gerinnung meist innerhalb weniger Minuten nach der Blutentnahme. Das ist kein Komfortdetail: Bei einem kollabierten Tier entscheidet der Zeitpunkt des Ergebnisses über die Therapie. Hinzu kommen Urin- und Kotuntersuchungen, Zytologie und Schnelltests etwa auf FIV, FeLV oder Giardien.

Für selten benötigte Spezialuntersuchungen arbeiten wir mit anerkannten Fachlaboren zusammen. Auch dort liegen die Ergebnisse in der Regel innerhalb von 24 Stunden vor. Mehr zum Labor

Digitales Röntgen

Seit der Umstellung auf digitale Technik stehen die Aufnahmen unmittelbar zur Verfügung – keine Entwicklungszeit, weniger Strahlenbelastung, deutlich mehr Details bei Skelett- und Weichteilaufnahmen. Bilder lassen sich außerdem direkt an Kolleginnen und Kollegen in Spezialkliniken weitergeben. Das macht Überweisungen reibungsloser und erspart manche Fahrt.

Die Praxis ist offizielle HD-Röntgenstelle. Zuchtvorsorgeuntersuchungen sind für alle Hunde- und Katzenrassen möglich. Mehr zum Röntgen

Ultraschall mit Farbdoppler

Die Sonographie zeigt, was das Röntgenbild nicht zeigt: Struktur statt Schatten. Bei Erkrankungen der Bauchorgane, bei Tumorverdacht, bei Trächtigkeitskontrollen und vor allem am Herzen liefert sie die entscheidenden Bilder. Mit dem Farbdoppler lassen sich zusätzlich Blutfluss und Klappenfunktion darstellen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und kommt meist ohne Narkose aus. Mehr zum Ultraschall

Kardiologie: EKG, Herzultraschall, Blutdruck

Ein Herzgeräusch ist ein Befund, keine Diagnose. Ob dahinter eine harmlose Klappenveränderung oder eine behandlungsbedürftige Herzerkrankung steckt, klären wir mit Herzultraschall, EKG und Blutdruckmessung. Das EKG deckt vor allem Rhythmusstörungen auf und ist bei Verdacht sofort verfügbar – auch als Vorbereitung auf eine Narkose bei Risikopatienten. Mehr zum EKG

Dermatologie und Hauterkrankungen

Hauterkrankungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und sind einer der häufigsten Vorstellungsgründe überhaupt. Juckreiz, Haarausfall, wiederkehrende Ohrentzündungen: Dahinter stecken Parasiten, Allergien, Pilze, hormonelle Störungen oder Tumoren – und die Behandlung unterscheidet sich fundamental. Wir sind auf Hautbiopsien, mikroskopische Parasiten- und Pilzdiagnostik sowie die Abklärung allergisch bedingter Veränderungen eingerichtet. Mehr zur Dermatologie

Warum uns Kolleginnen und Kollegen Patienten schicken

Für die Bildgebung und für bestimmte Operationen bekommen wir regelmäßig Überweisungen aus anderen Praxen. Auch für eine Zweitmeinung sind Sie bei uns richtig – bringen Sie vorhandene Befunde und Aufnahmen einfach mit.

Häufige Fragen

Bekomme ich die Blutwerte noch am selben Tag?

In den allermeisten Fällen ja – das Praxislabor liefert die Standardwerte innerhalb weniger Minuten. Nur Spezialuntersuchungen gehen an ein Fachlabor, dort dauert es in der Regel bis zum Folgetag.

Braucht mein Tier für einen Ultraschall eine Narkose?

Meist nicht. Die Untersuchung ist schmerzfrei; in der Regel genügt es, das Fell an der Untersuchungsstelle zu scheren. Nur bei sehr unruhigen Patienten sedieren wir leicht.

Kann ich Röntgenbilder von einer anderen Praxis mitbringen?

Ja, gern – digital auf CD, per USB-Stick oder als E-Mail. Vorbefunde ersparen Ihrem Tier Doppeluntersuchungen.

Mein Hund kratzt sich ständig. Was bringt der erste Termin?

Am ersten Termin geht es um die Ursache: Hautgeschabsel, Klebeband- oder Pilzprobe und eine genaue Anamnese zu Futter, Umgebung und Verlauf. Erst danach ist eine gezielte Therapie sinnvoll.

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